Der Schaffhauser Mundartverein, ein Nachkomme des Schaffhauser Mundartwörterbuchs

Ein Beitrag von Dr. Alfred Richli

Ob ein Verein ein Kind genannt werden darf, mag zweifelhaft erscheinen, umso mehr, als seine Mitglieder in der Regel nicht mehr die Jüngsten sind.

Video von Dr. Alfred Richli zu seiner Arbeit als Mundartforscher 

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Albert Bächtold (1891 - 1981)

Er verschrieb sich nach einem aussergewöhnlichen Leben, welches ihn nach Russland und Amerika führte, erst mit 45 Jahren der Literatur. Von einem Zürcher Dichterkreis zur Mundart „verknurrt“, kam bereits sein Erstling in der Wilchinger Mundart heraus.

Albert Bächtold liest aus "De goldig Schmid"

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Ruth Blum (1913 - 1975)

Am 2. September 1913 wurde im treppengiebligen Haus „Zur Linde“ Ruth Blum geboren. Sie hat in ihrem Erstling „Blauer Himmel, grüne Erde“ die Jugend im grossen Haus am Gemeindehausplatz später sehr eindrücklich beschrieben.

Ruth Blum liest "E tüüri Bölletünne"

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Jakob Brütsch (1919 - 2005)

Als es gilt, einen Hof zu übernehmen, ist der in Ramsen verwurzelte junge Bauer vom Talboden zum hochgelegenen Barzheim gezogen. Dort ist er geblieben und hat wieder kräftige Wurzeln getrieben. Die unverfälschte Mundart des Bibertales aber hat er mitgenommen und, indem er sie für dramatische Spiele, für Geschichten, vor allem aber für seine Gedichte benutzte, zur Literatursprache gemacht.

Jakob Brütsch liest die Sage "s'Lööreglöggli"

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Ernst Ehrat (geb. 1937)

Ernst Ehrat (geb. 1937)

Ernst Ehrat ist als Bauernsohn in Lohn aufgewachsen und wurde als Erwachsener selber Bauer. Diesem
Berufsstand blieb er aus persönlicher Neigung treu. Als er 1985 mit Zeitungsberichten in hochdeutscher Sprache zu schreiben begann, setzte er sich für die Landwirte ein, die im Zusammenhang mit den gesellschaftlichen
Veränderungen zusehend um ihre Existenz zu kämpfen haben.

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Jakob Fehr (1919 - 2003)

Im Murkathof bei Buchberg, den seine Eltern bewirtschafteten, ist er in die bäuerlichen Arbeiten hineingewachsen. Hier lernte er aber auch durch seine Mutter das Versemachen kennen. Und beides ging im erwachsenen Jakob Fehr nebeneinander her.

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Otto Frauenfelder (1879 - 1975)

Der 1879 in Schaffhausen geborene Otto Frauenfelder war eine echte Künstlernatur. Als Unterstufenlehrer in Neuhausen fühlte er sich oft eingeengt. Nur in der störungsfreien Zone des Randens konnte er seiner zeichnerisch-dichterischen Doppelbegabung frönen.

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Fritz Gafner (1930 - 2007)

In Stein am Rhein aufgewachsen, wurde er zunächst Sekundarlehrer, nach einem Zweitstudium in Theologie Stadtpfarrer in Winterthur und Lehrer für Hermeneutik an der Universität Zürich. 1976 übernahm er die Leitung des Evangelischen Kindergärtnerinnenseminars Zürich. Neben seinem Beruf hat er sich stets schriftstellerisch betätigt.

Fritz Gafner liest aus dem "Markusevangelium"

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Reinhard Genner (geb. 1928)

Der Pfarrer aus Schaffhausen, mit Tätigkeitsfeldern in den Kantonen Neuenburg, Schaffhausen, Zürich und Thurgau, bringt ausser seiner beruflichen Erfahrung ein breit angelegtes kulturelles Wissen in seine Dichtung ein.

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Arnold Neher (1846 - 1906)

Der in Laufen am Rheinfall geborene Arnold Neher war ein Stiller im Lande, der darauf verzichtete, sich im öffentlichen Leben zur Geltung zu bringen. Nach 15 Jahren, in denen er als Landschaftsgärtner wirkte, zog er sich auf sein Landgut zurück. Dort pflegte er seine Familienbeziehungen und seine Neigungen, gemäss seiner Devise „Man soll nie versäumen etwas Schönes zu sehen“.

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Hans Ritzmann

Der vierte, chronologisch betrachtet, in der Wilchinger Dichterreihe. Zum Landwirt
und Weinbauern ausgebildet, hat er sich schon früh und ausdauernd der
Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt: zunächst als Schreiber, 26 Jahre lang
als Präsident seiner Heimatgemeinde, schliesslich als Kantonsrichter.

Hans Ritzmann liest aus dem Buch "1000 Johr oder e Jugend im Schatte vom zwäite Wältchrieg" die Geschichte "De Ghandi"

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Blanka Surbeck Chiozza (1920 - 2007)

Am 6. Februar 1920 ist Blanka als „Nohwiseli“ der Bauernfamilie Surbeck in Oberhallau geboren worden. Mit ihren drei Schwestern wuchs sie in die Rolle einer „Räbwäärchere“ hinein.

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Otto Uehlinger (1916 - 2004)

Der Neunkircher, über lange Jahre Lehrer in Osterfingen, dann in Schaffhausen und in dritter Berufsstufe städtischer Zivilstandsbeamter, hat als Mundarterzähler die Nachfolge Albert Bächtolds übernommen.

Randelied

Otto Uehlinger liest die Geschichte "vom Stimmzädel"

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Anke Waldvogel-Hülshoff (geb. 1949)


Sie ist 1949 in Holland geboren und stammt aus dem Geschlecht derer von Hülshoff, das beidseits der niederländisch-deutschen Grenze beheimatet ist und der auch die Dichterin Annette von Droste angehörte. Aus dieser Verwandtschaft leitet Anke Waldvogel-Hülshoff auch ihre Beziehung zur Literatur ab.

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Dieter Wiesmann (1939 - 2015)

Dieter Wiesmann war Apotheker in Neuhausen am Rheinfall. Bereits während seines Studiums arbeitete er beim Schweizer Fernsehen als Moderator und Redaktor. Unter anderem synchronisierte und überarbeitete er Geschichten fürs Kinderfernsehprogramm. Zudem war er beim Radio tätig. 1983 war er Mitbegründer des Schaffhauser Lokalradiosenders Radio Munot. Er hat sich mit seinen schaffhauserdeutschen Texten durchgesetzt.

"blos e chliini Stadt"

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Eugen Winzeler (geb. 1926)

In Eugen Winzelers Geschichten erscheinen die Wohnstätten und Arbeitsplätze des Dorfes Barzheim. Er stellt Menschen vor, die in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts dort lebten und wirkten und von denen er selber einer war.

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