Hans Ritzmann

Hans Ritzmann (geb. 1933)

Sein intensiver Einsatz für das Wilchinger Dichtermuseum und – in geistiger Nachbarschaft zu diesem Unternehmen – die Führung der Albert Bächtold-Stiftung belegen jene Neigung, die offenbar aus dem Grundwasser in die Wilchinger
eindringt. 1985 legte Hans Ritzmann mit „Noch bin ich mit meinen Reben– mit meinen Gedanken allein“ seinen ersten feinsinnigen Lyrikband vor. Der vierte, chronologisch betrachtet, in der Wilchinger Dichterreihe. Zum Landwirt und Weinbauern ausgebildet, hat er sich schon früh und ausdauernd der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt: zunächst als Schreiber, 26 Jahre lang als Präsident seiner Heimatgemeinde, schliesslich als Kantonsrichter, dem 1991 mit „Jeder Schritt auf meinem Gange“ ein zweiter folgte. In beiden Gedichtsammlungen, in denen sich der Fotograf Ritzmann dem sprachlichen Gestalter ebenbürtig beigesellt, künden von der bewussten Wertschätzung des kleinräumigen Klettgaus im Vergleich zu den Landschaftsbildern, die sich der Bergwanderer und unermüdliche Reisende in der weiten Welt angeeignet hat. 2002 erschien das von Linda Graedel illustrierte Bändchen „Nächte sind wie Frauen“, während 2006 unter dem Titel „Unter fremden Lichtern“ Reiseeindrücke aus aller Welt folgten. Die Rückkehr zu den Anfängen und gleichzeitig den Schlusspunkt unter die Lyrik setzte 2008 „Das Winzerjahr“.

Heute beschäftigt sich Ritzmann mit dem Schreiben von Mundartgeschichten aus seinem Heimatdorf. Ein erster Band liegt druckreif vor und trägt den Titel „Tuusig Johr, oder e Jugend im Schatte vom zwäite Wältchrieg“

Werke

2011 „Tuusig Johr – oder e Jugend im Schatte vom zwäite Wältchrieg“ -  Meier Verlag Schaffhausen

Hans Ritzmann liest aus dem Buch "1000 Johr oder e Jugend im zwäite Weltchrieg

 

2013 "Ab Aug ab Härz" - Meier Verlag Schaffhausen

 

 

Zurück